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12.01.2011 | Großeinsatz durch Gasaustritt hält die Feuerwehr fast sechs Stunden im Einsatz

Details

Am Nachmittag des 12. Januar heulten in Wegberg, Moorshoven und Rath-Anhoven die Sirenen.
An der Tankstelle am Baumarkt auf der Straße "Große Riet" traten größere Mengen Gas aus.

 

Einsatzbericht:

Der Löschzug I sowie der Löschzug II und die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Wegberg wurden am heutigen Nachmittag um 16:40 Uhr nach Wegberg zur Tankstelle am Baumarkt gerufen. Gemeldet wurde ein unkontrollierter Gasaustritt.

Die Einsatzstelle wurde zunächst durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz erkundet. Schnell stellte sich heraus, dass es beim Tankvorgang von einem PKW mit Gastank zu einer Undichtigkeit gekommen war. Jedoch konnte nicht genau festgestellt werden, ob der Gasaustritt am Fahrzeug selbst, an der Zuleitung oder am Gastank der Tankstelle erfolgte.

Daher wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und ein Sachkundiger zur Einsatzstelle gerufen, um sich den Einsatzort anzusehen. Vorsorglich stand die ganze Zeit über der Angriffstrupp mit Löschmitteln parat.

Durch den Sachkundigen konnte die Zuleitung insoweit gekappt werden, dass noch ein zwei Meter langes Schlauchstück am Tankstutzen des Fahrzeuges verblieb. Somit konnte der PKW auf ein in der Nähe liegendes Feld verbracht werden, wo weitere Untersuchungen gemacht wurden. Hierbei stellte sich heraus, dass die Undichtigkeit im Bereich zwischen Anschluss-Stutzen am PKW und Schlauch-Anschluss befand. Für die Tankstelle selbst konnte daher Entwarnung gegeben werden.

Nunmehr wurde versucht, die Undichtigkeit zu beseitigen bzw. das Gas kontrolliert abzulassen. Da diese Versuche jedoch fehl schlugen, wurde eine Fachfirma für Flüssiggas zur Einsatzstelle gerufen. Die Anfahrt der Fachfirma dauerte allerdings ca. eine Stunde, sodass bis auf drei Einsatzkräfte alle Kameraden zunächst die Wache zum Aufwärmen anfahren konnten.

Kurz nach acht Uhr abends fuhren die Einsatzkräfte wieder zur Einsatzstelle, wo die Fachfirma bereits vor Ort war. Das Problem konnte durch die Fachleute schnell beseitigt werden. Bedingt durch eine Verschmutzung am Ventil oder auch einer Luftblase im Ventil trat während des Tankens etwas Gas aus, was zur Vereisung des Sicherheitsventils führte. Die Vereisung wurde entfernt und das Rest-Gas aus der Schlauchleitung abgelassen.

Gegen 22:30 Uhr hiess es dann für die Kameraden nach fast sechs Stunden "Einsatzende".

Die Einsatzleitung hatte Wehrleiter Dietmar Gisbertz.


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