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12.07.2010 | Sturmtief NORINA hinterlässt viel Arbeit für die Feuerwehr

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Am Montag Mittag zog das vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Sturmtief "Norina" über Wegberg hinweg und hinterließ im gesamten Wegberger Stadtgebiet "eine Spur der Verwüstung".

Um 11:55 Uhr ließ der Leiter der Feuerwehr, Klaus Bodden, über die Kreisleitstelle STADTALARM für die Feuerwehr Wegberg auslösen, sodass kurz darauf bei allen fünf Löschzügen die Sirenen heulten.

Aufgrund der Masse der anfallenden Einsätze wurde erstmals das neue Einsatzkonzept "Sturm/Wasser" abgearbeitet. Somit wurde der Einsatzleitwagen 2 der Feuerwache Wegberg auf dem Penny-Parkplatz in Wegberg in Stellung gebracht.

Sämtliche anfallenden Einsätze wurden von dort aus weiter koordiniert und an die einzelnen Fahrzeuge weitergegeben. Bis 16:30 Uhr wurden bereits 74 Einsatzstellen gemeldet. Um 20:40 Uhr rückte auch das letzte Fahrzeug wieder in die Feuerwache ein, bis dahin war die Zahl der abzuarbeitenden Einsätze auf 79 gestiegen.

Doch die Ruhe sollte nicht lange anhalten, bereits um kurz nach 21 Uhr wurde die Alarmstaffel des Löschzugs 1 erneut zu zwei weiteren, sturmbedingten Einsätzen gerufen.

Ungewöhnlich war, dass es keine Schwerpunkte gab. Die Einsätze verteilten sich recht flächendeckend auf das gesamte Stadtgebiet, was die Arbeit für die Einsatzkräfte nicht leichter machte.
Einige Einsätze waren jedoch markant. So musste der Grenzlandring auf der Strecke Driescher Richtung Sportplatz Beeck über mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, um die unzähligen Bäume und Äste von der Straße zu entfernen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Landesbetrieb Straßen NRW.

In Petersholz kam es auf der Lyne Avenue zu einem ungewöhnlichen Einsatz. So stürzte ein Baum mit einem gewaltigen Wurzelwerk um, die Baumkrone stürzte auf einen Hausgiebel. Zu diesem Einsatz wurde das Technische Hilfswerk zur Unterstützung gerufen.
Weiterhin kam es in Wildenrath zu einem Sachschaden, als zwei geparkte PKW durch umstürzende Bäume teilweise erheblich beschädigt wurden. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden


 

   
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